Sidebar



Hier bin ich gelistet:

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Crashkurs PLL-Synthesizer


crashkurs
PLL-Synthesizer
+
BONUS
jetzt als PDF.

Downloaden,
ausdrucken &
offline lesen
.

wie immer gratis!

Crashkurs PLL

Schlagwörter


3-Leiter-Bus Antenne attiny2313 AVR Buch CISC Controller Crashkurs Demoversion Direktmischer DSP Elektronik Empfang Empfangsbericht Empfänger Fehler Funksystem IQ-Mischer Kurzwelle Laufzeitmessung Leseprobe Lissajous-Figur OrCAD Oszillator Phasenmethode PLL PLL-Schaltung PLL-Steuerung PLL-Synthesizer Problem Projekt PSPICE Radio St. Helena Day 2009 Reparatur Reparaturbericht RISC Schaltung Selbsbau Simulation SSB-TRX STK500 Studentenversion SWL VCO Zero-IF-Methode

NF Laufzeitmessung im Gleichwellen-Funksystem
4. September 2010 um 9:50 Uhr

Es gibt ja einige Messgeräte (im Gegenwert eines Mittelklassewagens) zur NF-Laufzeitmessung. Diese liefern aber nur bei geringen Laufzeiten von wenigen Millisekunden brauchbare Ergebnisse, so zumindest meine Erfahrungen bisher. (Es lag bestimmt wie so oft am Bediener.) 🙂

Rauschen oder Klirrfaktor wirken auch sehr störend auf das Messergebnis.

Nun gibt es aber auch ein Gleichwellen-Funksystem, in dem das NF-Signal ca. 30ms unterwegs ist. Wie wir nun alle wissen, muss die NF absolut gleichzeitig von allen Sendern im Funksystem ausgesendet werden, damit es im Funkfeld (Überlappungszone) zu keinen störenden Interferenzen kommt. Eine Laufzeitdifferenz von sagen wir mal 50µs dürfte da wohl die äußerste Schmerzgrenze sein.

Es bestand auch hier der Wunsch, die Laufzeit nachzumessen. Um nun bei dieser relativ hohen Laufzeit eine möglichst genaue Messung mit einfachsten Mitteln hinzukriegen (+/-20µs Messfehler erschien mir als akzeptabel), hatte ich nun einige Überlegungen angestellt. Das Ergebnis war nun ein simples Verfahren mittels Lissajous-Figur und einem genau einstellbaren Tongenerator.

Eines kann ich jetzt schon vorausschicken, das Verfahren ist zu meiner Überraschung so was von einfach, dass ich es selbst nicht fassen konnte. Man braucht wirklich nur ein Oszilloskop einen Tongenerator mit digitaler Anzeige (wenigstens 1/10 Hz Auflösung) und einen Taschenrechner. Also Dinge, die sowieso in der Elektronik-Werkstatt vorhanden sind.

Also, das Verfahren geht so: auf den Y-Eingang des Oszi’s gibt man das Eingangssignal welches ins System eingespeist wird, und auf den anderen X-Eingang gibt man das Ausgangssignal, welches das Funksystem durchlaufen hat.

Man schaut sich jetzt die Lissajous-Figur an und sucht sich eine Ton-Frequenz (z.B. in der Nähe von 1kHz), bei der die beiden Signale gleiche (oder eine bestimmte) Phasenlage zueinander haben. Diese Frequenz merken! Nun die Frequenz langsam erhöhen bis sich die Phase genau einmal gedreht hat. Auch diese Frequenz merken, usw..

Nun habe ich eine Formel zur Berechnung der Laufzeit entwickelt und diese in eine Excel-Tabelle eingearbeitet, wobei man noch weitere aufeinander folgende Frequenzen eingeben kann. Ich habe nun einige Messreihen gemacht und die Tabelle spuckte nun die Laufzeiten und die Periodendauer der Frequenzen aus. Und was mir dabei aufgefallen ist, konnte ich erst gar nicht glauben. Ich brauche nämlich meine relativ komplizierte Formel zur Laufzeitberechnung überhaupt nicht.

Es geht viel einfacher!!!

Es ist so genial einfach, dass man es eigentlich geheim halten müsste. Nein, natürlich nicht. Wenn du die genaue Vorgehensweise wissen willst, dann schreibe es hier, und ich werde es dir verraten.

Falls also genügend Interesse besteht, werde ich mal eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise machen.

Tags: , ,
unter: Allgemein von Uwe 

Sagen Sie uns hier Ihre Meinung!  Kommentare (4)