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Crashkurs PLL-Synthesizer


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Crashkurs PLL

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Das PLL-Experiment mit LM7001
27. Juni 2011 um 20:26 Uhr

Heute möchte ich von meinem Experiment mit dem PLL-Synthesizer-IC LM7001 berichten. Ich wurde bereits mehrfach darauf angesprochen, ob ich nicht einmal einen VCO (oder VFO für Kurzwelle) mit dem LM7001 vorstellen könnte.
Ja gut, ob man heute im Zeitalter von DDS einen Kurzwellen-VFO mit PLL aufbauen sollte, darüber kann man sicher streiten. Je nach gewünschtem Frequenzraster benötigt man evtl. zwei oder drei Phasenregelkreise (PLLs).

Heute aber soll es nur um die Vorstellung des LM7001 gehen. Dieses PLL-IC im DIL-Gehäuse ist für ca. 1€ noch erhältlich. Für Freunde, die mit SMD-Technik noch auf Kriegsfuß stehen, könnte das besonders interessant sein.

Nun habe ich mir den LM7001 besorgt und etwas näher angesehen.

Der LM7001 ist speziell für den Einsatz in einem AM/FM-Receiver konzipiert.
Der 14 Bit breite High-Speed N-Teiler ermöglicht den Betrieb ohne Vorteiler bis 130 MHz.
OK, dafür kann der LM7001 ohnehin keinen Vorteiler steuern, bei 130 MHz ist auch wirklich Schluß.

Der PLL-Synthesizer verfügt über zwei VCO-Eingänge, einen für AM (0,5 – 10MHz)
und einen für FM (5 – 130MHz).

Zu erwähnen sind noch die drei Open-Drain-Ausgänge, die zum Beispiel zur Bereichsumschaltung genutzt werden können.

Es gibt noch einige kleinere Einschränkungen.
Der Referenz-Teiler bietet nur sieben feste Teilerfaktoren an, die in Verbindung mit einem 7,2MHz-Quarz die Frequenzraster (Vergleichsfrequenzen) 1kHz, 5kHz, 9kHz, 10kHz, 25kHz, 50kHz und 100kHz ergeben.

Weiterhin ist der Ausgang des Phasen-Detectors negativ polarisiert was bedeutet, daß ein invertierendes (aktives) Schleifenfilter eingesetzt werden muß. In den Anwendungshinweisen im Datenblatt des LM7001 ist ein entsprechendes Schleifenfilter-Beispiel mit einem FET-Transistor gezeigt. Bei meinen Experimenten mit dem LM7001 habe ich allerdings eine Schleifenfilter-Variante mit OPV verwendet.

Ich hielt also jetzt den LM7001 in den Händen.
Aber was sollte ich damit anstellen? – Ein Experiment wäre nicht schlecht! 😛
Sogleich habe ich mich ans Werk gemacht und damit einen „Drahtigel“ aufgebaut.
Na Sie wissen schon, man nehme eine kupferkaschierte Leiterplatte als Massestützpunkt, und löte die Bauteilen mehr oder weniger freischwebend darauf.

Bei dem Wort „Drahtigel“ stehen sicher jedem HF-Techniker die Nackenhaare zu Berge, aber für einen ersten Test im Kurzwellenbereich durchaus ein gangbarer Weg. Damit es nicht ganz so gruselig wird habe ich auf ein Foto dieses Aufbaus verzichtet. 😉 (mehr …)

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unter: 3-Leiter-Bus,PLL von Uwe 

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Was ist besser, RISC oder CISC?
21. Mai 2011 um 14:21 Uhr

Letztens las ich in einem Forum die Aussage, was denn an einem RISC-Controller besser sein soll als an einem CISC. Greifen wir diese Frage jetzt gleich einmal auf.

Ach wie war das gleich, …mit dem Huhn und dem Ei? 😉
Was war zuerst da?
RISC oder CISC?

Zuerst müssen wir klären, was unter RISC und CISC zu verstehen ist.

Die erste Generation von Mikroprozessoren hatte eine, ich sag mal fest verdrahtete Logik, um die Maschinenbefehle zu decodieren. Also, ein Befehl gleich eine Aktion.

Nur damals waren die Speicherbausteine noch sehr langsam. Der „schnelle“ Mikroprozessor musste lange warten, bis der Speicher den nächsten Befehl herausgab.

Damit nun der Prozessor nicht die ganze Zeit zwischen den einzelnen Befehlen Däumchen drehen musste, hatte man komplexere Befehle entwickelt. Also Befehle, die prozessorintern mehrere Aktionen nacheinander ausführten. Die so genannte Mikroprogrammierung.

So entstanden Prozessoren mit einem Befehlssatz von z.T. über 300 Befehlen, die man als CISC-Prozessoren (Complex Instruction Set Computer) bezeichnete.

Nun ist es aber so, (mehr …)

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unter: Allgemein,ATtiny2313,AVR von Uwe 

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